7. bis 26. Juni 2021

Beauty of Mess and Less

Jasmin Hoffer & Oleg Soulimenko

Die Installation Beauty of Mess and Less zeigt eine Mischung aus natürlichen und künstlich hergestellten Materialien, begleitet von einem Video, in dem zu sehen ist, wie die beiden Künstler*innen mit diesen Materialien interagieren, um ungewohnte Formen und neue Bedeutungen zu finden. Manches stammt aus dem Müll, manches ist fabrikneu. Die Ausstellung beleuchtet die Verstrickungen von menschlichen Körpern und Objekten und mit der Lebendigkeit der Materie.
Heute, im Anthropozän, scheint es nichts mehr zu geben, was vom Menschen unberührt bleibt. Aussterbende Arten, auftauender Permafrost, Landschaften voller Giftmüll: Der menschliche Einfluss scheint allumfassend zu sein. Aber auch das Gegenteil ist der Fall, denn nichts, mit dem wir in Berührung kommen, lässt uns unverändert. Es ist diese gegenseitige Wechselwirkung, die Jasmin Hoffer und Oleg Soulimenko in Beauty of Mess and Less unter die Lupe nehmen.
Beauty of Mess and Less wird von der Kulturabteilung des Landes Steiermark und KultRent unterstützt.

Jasmin Hoffer und Oleg Soulimenko arbeiten seit einigen Jahren zusammen und kreieren Performances, in denen sie mögliche Beziehungen zwischen dem menschlichen Körper und anderen Formen von Materie untersuchen. Jasmin Hoffer ist Tänzerin, Choreografin und Performancekünstlerin, die zeitgenössischen Tanz unterrichtet. Oleg Soulimenko ist Performancekünstler und Choreograf. Beide leben und arbeiten in Wien, und ihre Performances wurden bereits an verschiedenen Orten auf der ganzen Welt präsentiert. Zuletzt zeigten sie ihre gemeinsamen Projekte Beauty of Mess, Trash and Unknown desirers (2021) , Loss (2017) und Swimming Pool (2018) im brut, Wien.


17. Mai bis 5. Juni 2021

Inside and Outside

Maria Bakhareva & Tatiana Ivolga

Maria Bakhareva (*1988, Penza, Powolzje, Russland) & Tatiana Ivolga (*1990 Tomsk, Sibirien, Russland) lernten sich 2010 bei der Aufnahmeprüfung auf der Moskauer Hochschule für Malerei, Bildhauerei und Architektur kennen. Neben der akademischen Ausbildung lag ihr Interesse an Pleinairmalerei, um insbesondere das „Sehen der Farben“ zu erfassen und zu erlernen.
In der Ausgangssperre während der Pandemie im vergangenen Jahr haben sie mittels Video-Konferenzen ihre Gefühle besprochen und zum Inhalt ihrer künstlerischen Arbeit gemacht.

Wir wollen Emotionen in ihrem inneren und äußeren Eindruck zeigen. Zwei Gegensätze: Wasser und Feuer, die gleichzeitig und getrennt voneinander existieren. Diejenige*Derjenige, die*der das Zentrum der Gegensätze dieses Universums findet, kann sich selbst fühlen und finden.


26. April bis 15. Mai 2021

Versinkende Kuben

Simon Reitmann

Simon Reitmann, geboren 1999 in Rottenmann, arbeitet als gelernter Kunsttischler entlang klarer Strukturen. Inhaltlich und formal folgt er einem Gestaltungsprinzip, das dem Raum eine wesentliche Rolle zuweist. Neigung(en) zeigen auch seine geradlinigen Metallobjekte, sind diese trotz präzise durchgeführter (Aus)Formulierung eindeutig Bewegungsstudien. Es ist ihm an der Bildhaftigkeit des Objekts gelegen, am Experiment mit der relativen Dichte eines Körpers. Reitmann erforscht die Qualitäten seines Materials und entscheidet sich für die Irritation als ein stilbildendes Element.
Als Teil des 2020 gegründeten Kollektivs SAMA arbeitet Reitmann konzeptuell und versteht sein Werk „in progress“. Das Ganze ist nicht geschlossen und statisch gefügt. Es ist in Bewegung. (Text: Bettina Landl)